Wir zahlen nicht für ihre Aufrüstung!
Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall des faschistischen Deutschlands auf Polen der Zweite Weltkrieg. Heute rückt die Gefahr neuer großer Kriege erneut näher. Der Krieg in der Ukraine dauert an, der Nahe Osten steht wieder in Flammen, im Pazifik verschärft sich die Konfrontation zwischen den USA und China. Überall werden Militärbündnisse ausgebaut, Waffenproduktion und Rüstungsausgaben erhöht und die Völker auf neue Opfer vorbereitet.
Krieg gehört zum Kapitalismus. Die großen Konzerne und imperialistischen Staaten konkurrieren um Absatzmärkte, Rohstoffe, Handelswege, Arbeitskräfte und politische Einflusssphären. Solange Produktion und Politik dem Profit und der Macht des Kapitals dienen, werden die Herrschenden ihre Verteilungs- und Machtfragen immer wieder mit Gewalt lösen. Bezahlen müssen dafür nicht die Aktionäre, Generäle und Regierungsmitglieder, sondern die Arbeiterklasse und die Völker: mit Teuerung und Sozialabbau, mit Vertreibung, Zerstörung und Tod.
Auch Österreich steht nicht abseits. Das Bundesheer wird mit Milliarden aufgerüstet. Neue Waffensysteme werden beschafft und Österreich beteiligt sich am allgemeinen Rüstungskurs der Europäischen Union. Gleichzeitig dringt die sogenannte „Geistige Landesverteidigung“ verstärkt in Schulen und Bildungseinrichtungen vor. Während für Gesundheit, Bildung und soziale Sicherheit angeblich das Geld fehlt, stehen für Panzer, Raketen und Kriegsvorbereitung Milliarden bereit. Die Bevölkerung soll an Aufrüstung gewöhnt und auf Verzicht, Feindbilder und Kriegsbereitschaft eingeschworen werden.
Wir Arbeiterinnen und Arbeiter haben in den Kriegen der Herrschenden nichts zu gewinnen. Uns gehören weder die Konzerne noch die Rohstoffquellen, Banken oder Handelswege, um die gekämpft wird. Wir sollen nur die Rechnung bezahlen, länger arbeiten, auf soziale Rechte verzichten, und im Ernstfall unser Leben geben.
Keinen Cent und keinen Menschen für ihre Kriege! Wir kämpfen gegen Aufrüstung, Militarisierung und imperialistische Kriegspolitik. Wir kämpfen eine Gesellschaft, in der nicht Profite, sondern die Bedürfnisse der Menschen entscheiden. Für Frieden und Sozialismus!
Frieden den Völkern – Kampf dem Kapital!
Kungebungen am 1. Septmber 2026:
- Wien: 17.00 Uhr, Kardinal-Nagl-Platz
- Linz: 18.00 Uhr, Martin-Luther-Platz
- Salzburg: 18.30 Uhr, Ferdinand-Hanusch-Platz
- Innsbruck: 18.30 Uhr, Wiltener Platzl


















