Mittwoch, 9. Dezember 2026 | 19.00 Uhr | Gruberstraße 23/Top 1, 4020 Linz
2026 jährt sich der Geburtstag Fidel Castros zum 100. Mal. Zugleich steht Kuba seit mehr als sechs Jahrzehnten unter umfassenden US-Sanktionen. Die Partei der Arbeit (PdA), die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft OÖ und der Verein Aurora nehmen das zum Anlass für drei Filmabende über die Geschichte der kubanischen Revolution, ihre gesellschaftliche Entwicklung und die Menschen, die sie geprägt haben.
Solidarität, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe in Kuba
Zum Abschluss geht es um die gesellschaftliche Dimension der Revolution. Im Mittelpunkt des Films “Die Kraft der Schwachen” von Tobias Kriele steht Jorge „Jorgito“ Jérez aus Camagüey, der mit einer schweren körperlichen Behinderung geboren wurde. Seine persönliche Geschichte zeigt, welche Rolle Familie, medizinische Versorgung und Bildung für seine Entwicklung spielten. Der Film eröffnet damit einen konkreten Blick auf kubanische Vorstellungen von Inklusion, Bildung und gesellschaftlicher Solidarität.
Im Anschluss laden wir zu einem Filmgespräch mit Filmemacher und Regisseur Tobias Kriele ein.
Tobias Kriele lebte mehrere Jahre in Kuba und promovierte 2013 an der Universität Havanna in Philosophie. Mit Kuba setzt er sich seit vielen Jahren auch filmisch auseinander. Neben „Die Kraft der Schwachen“ entstanden unter anderem die Dokumentarfilme „Zucker und Salz“ sowie „Wo der Himmel aufgeht“ über die Kuba-Reise der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano und der Microphone Mafia. Kriele ist zudem in der Kuba-Solidaritätsbewegung aktiv und Redaktionsmitglied der Zeitschrift Cuba Libre.



















