Presseaussendung der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) am 9. Juni 2026
Unverschämtes „Angebot“ der Industriebosse mit entschiedenen Kampfmaßnahmen beantworten: „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“.
Wien. In einer Aussendung erklärt die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) ihre Solidarität mit den Beschäftigten in der chemischen Industrie. Die Verhandlungsführer der Unternehmerseite haben laut Gewerkschaft PRO-GE ein „Angebot“ über 0,5 Prozent plus 300 Euro Einmalzahlung oder 2 Prozent, aber erst ab Oktober 2026 bis April 2028 unterbreitet. Das würde einer jährlichen Erhöhung von nur 0,79 Prozent und damit einem deutlichen Reallohnverlust entsprechen.
Die Partei der Arbeit erklärt dazu: „Dass die Gewerkschaften PRO-GE und GPA ihre Forderung bereits von 3,5% auf 3% reduziert haben, zeigt, dass die sozialpartnerschaftlich orientierte sozialdemokratische Gewerkschaftsspitze schon in Richtung Verlust der Kaufkraft der Beschäftigten der chemischen Industrie unterwegs ist. Noch dazu wird von den Konzernbossen das Streikrecht infrage gestellt, indem den Streikenden rechtliche Konsequenzen angedroht werden. Das gehört entschieden zurückgewiesen!
Wir können den Kolleginnen und Kollegen nur raten, sich nicht von den Arbeiteraristokraten einbremsen zu lassen, und die Provokation der Industrievertreter mit einem unbefristeten Streik zu beantworten. Niemand auf der anderen Seite, weder die Aktieninhaber oder Eigentümer, noch die Manager, verzichtet auf irgendetwas. Die Profite werden eingestreift, während man den arbeitenden Menschen, die mit rasant steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert sind, den Wert der Löhne und Gehälter vermindern will.
Die PdA drückt den Kolleginnen und Kollegen ihre volle Solidarität aus und wünscht erfolgreiche Warnstreiks diese Woche!“
Rückfragen:
pda@parteiderarbeit.at
0676 6968852 (Otto Bruckner)

















