Einleitende Worte von Tibor Zenker, Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs (PdA), bei der Informationsveranstaltung mit Pablo Berti Oliva, Botschafter der Republik Kuba in Österreich, im Politischen Zentrum Jura Soyfer, Wien-Erdberg, 6. März 2026.
Erst vor drei Monaten haben wir den 67. Jahrestag des Sieges der Kubanischen Revolution gefeiert – und damit das Jubiläum eines welthistorischen Ereignisses. Es handelte sich um die erste sozialistische Revolution in der westlichen Hemisphäre, lediglich 150 Kilometer von den Grenzen der imperialistischen Hegemonialmacht USA entfernt; auf einer Insel, die in etwa so groß ist wie Österreich und Slowenien gemeinsam, mit einer ganz ähnlichen Einwohnerzahl.
Die letzten beinahe sieben Jahrzehnte waren daher nicht einfach, denn die Floridastraße ist zu einer zentralen Front des internationalen Klassenkampfes geworden. Die USA, ihre Verbündeten und “exilkubanische” Contras scheuten gegenüber Kuba vor wenig zurück: Terror- und Mordanschläge, Invasionsversuche, Sabotage, Unterwanderung, Blockade etc. – und es versteht sich von selbst, dass die Situation seit der Konterrevolution in der UdSSR und Osteuropa nicht einfacher geworden ist. Trotzdem weht immer noch eine rote – oder eigentlich eine schwarz-rote – Fahne in Havanna. Trotz ökonomischer Anpassungen und problematischer Verbindungen bleibt Kuba eine Bastion des Sozialismus, des Antikapitalismus. Die Regierung der Volksmacht, die Kommunistische Partei und v.a. die Bevölkerung halten Kurs. Denn sie wissen, worum es geht.
Man lässt sich vom Imperialismus nicht kaufen, nicht einschüchtern – und auch nicht umarmen, selbst wenn es der freundliche Herr Obama ist. Und wenn der plumpe Herr Trump, dem es neben Bildung und Kultur leider auch an Moral mangelt, glaubt, es sei wieder Zeit für Kanonenbootpolitik, dann hat er noch nicht erkannt, dass die USA trotz aller monströsen Waffengewalt letztlich auf dem Selbstzerstörer USS Titanic unterwegs sind. Der Imperialismus und der Kapitalismus werden untergehen, der Sozialismus wird siegen. Das ist eine historische Gewissheit unserer Menschheitsepoche, die geprägt ist von den Mitstreitern und Nachfolgern Lenins, Ho Chi Minhs oder Fidel Castros. Die Geschichte gehört uns – sie wird von der Arbeiterklasse und den Völkern gemacht.
Das ist mit ein Grund, warum Kuba weltweit viele Freunde hat, deren Solidarität und Unterstützung ungebrochen sind. Selbstbestimmung und Freiheit, das Ende von Unterdrückung und Ausbeutung sind Ziele, die alle Völker der Erde verfolgen, ungeachtet der Lügenkampagnen ihrer bürgerlich-kapitalistischen Regierungen, Medien und “Bildungseinrichtungen”. Das Vorbild Kubas spricht seit 70 Jahren immer wieder neue Generationen junger Menschen und künftiger Revolutionäre an – und dies auf der ganzen Welt.
Wir gehen aber noch einen Schritt weiter. Wir als Partei der Arbeit Österreichs sind die marxistisch-leninistische Partei der österreichischen Arbeiterklasse, wir sind Teil der kommunistischen Weltbewegung. Wir fordern nicht nur selbstbestimmte, friedliche Entwicklungswege, sondern wir haben eine Aufgabe, gemeinsam mit den kommunistischen und Arbeiterparteien dieser Welt – und diese besteht in nicht weniger als der sozialistischen Revolution und im Aufbau des Sozialismus auf dem gesamten Planeten. Unser Werkzeug ist der Marxismus-Leninismus, die Form der revolutionäre Klassenkampf, das historische Subjekt die Arbeiterklasse. Die Kommunistische Partei Kubas ist unsere unmittelbare Schwesterpartei, was wir mit Stolz vermerken. Daher geht es für uns nicht nur um Sympathie und Solidarität, sondern um wesentlich mehr: Um eine gemeinsame Front im internationalen Klassenkampf, gegen den Imperialismus als höchstes – und wohlgemerkt: letztes – Stadium des Kapitalismus.
Und in diesem Sinne gilt für uns:
Es lebe die Kubanische Revolution und der Sozialismus!
Es lebe der Marxismus-Leninismus und die Kommunistische Partei Kubas!
Hasta la victoria siempre!

















