Maikundgebung angegriffen – PdA solidarisiert sich mit Veranstaltern

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Am Nachmittag des 1. Mai 2020 wurde eine Kundgebung mehrerer Organisationen (DIDF, KPÖ, Junge Linke, GLB u.a.) am Keplerplatz in Wien-Favoriten von jugendlichen Anhängern der “Grauen Wölfe”, einer in der Türkei eng mit der Regierung kooperierenden faschistischen Organisation, angegriffen. Die Angegriffenen schildern den Vorfall in einer Aussendung so: “Unsere Veranstaltung wurde von einer Gruppe von jugendlichen Männern, von denen manche angaben, von den “Grauen Wölfen” zu sein, sabotiert. Manche unter ihnen riefen, dass Ramadan ist und sie fasten würden. Andere beschwerten sich, dass am Veranstaltungsort Alkohol konsumiert wurde. Aufgrund der unter solchen Menschen typisch negativen Reaktion auf kurdische Musik am Veranstaltungsort brüllten einige unter ihnen, dass sie Türken und Muslime seien. Es war eine Gruppe von 30 – 40 islamofaschistisch Gesinnten, die sehr gut miteinander vernetzt, sehr aggressiv und gewaltbereit waren. Sie umzingelten den Veranstaltungsplatz geradezu von allen Seiten.” Nur durch ein starkes Polizeiaufgebot konnte Schlimmeres verhindert werden.

Seitens der Partei der Arbeit übermittelte der stellvertretende Vorsitzende Otto Bruckner den angegriffenen Organisationen die “volle Solidarität gegen den gestrigen faschistischen Angriff.” Er schloss seine Solidaritätserklärung mit den Worten “hoch die internationale Solidarität. Sie werden nicht durchkommen.”