Gedenkkundgebung 80 Jahre “Anschluss”

Anlässlich des 80. Jahrestags des sogenannten „Anschlusses“ veranstaltet die Partei der Arbeit zusammen mit der KJÖ Wien um 18 Uhr eine gemeinsame Gedenkkundgebung beim Mahnmal gegen Faschismus und Krieg in Wien (Albertinaplatz, Augustinerstraße 8, 1010 Wien). Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen!
Als sich die austrofaschistische Bundesregierung am 11. März 1938 dem Druck Hitler-Deutschlands beugte und Bundeskanzler Kurt Schuschnigg mit den Worten „Gott schütze Österreich“ demissionierte, war dies das Signal zur Machtübernahme für die österreichischen Nationalsozialisten. Am 12. März 1938 überschritten (schlecht vorbereitete) Einheiten der deutschen Wehrmacht schließlich die Grenze zu Österreich und marschierten in Österreich ein, ohne auf Widerstand seitens des österreichischen Bundesheeres zu stoßen. Der „Anschluss“ markiert das endgültige Ende der Ersten Republik und damit des eigenständigen Staates Österreich. Zweifelsohne wurde diese Entwicklung von einem Gutteil der österreichischen Bevölkerung – aus ganz unterschiedlichen Motiven –begrüßt.
Für viele ÖsterreicherInnen bedeutete dies den Beginn von Verfolgung, Vertreibung, Leiden und Tod. Zehntausende österreichische StaatsbürgerInnen, PatriotInnen und FreiheitskämpferInnen unterschiedlicher politischer Anschauungen und religiöser Bekenntnisse wurden gnadenlos verfolgt, eingekerkert, zur Emigration gezwungen, in Konzentrationslager deportiert, von Sondergerichten abgeurteilt und ermordet.
Als einzige politische Partei bekannte sich die damals schon seit Jahren illegale KPÖ, in deren Traditionslinie die PdA steht, zu einem eigenständigen und unabhängigen Österreich und rief zu einem breiten Widerstand gegen den deutschen Faschismus auf. Aus dem Aufruf des ZK der KPÖ aus dem Prager Exil:
„Volk von Österreich! Wehre Dich, leiste Widerstand den fremden Eindringlingen und ihren Agenten. Schließt Euch zusammen, Katholiken und Sozialisten, Arbeiter und Bauern! Schließt Euch zusammen, nun erst recht, zur Front aller Österreicher. Alle Unterschiede der Weltanschauung, alle Parteiunterschiede treten zurück vor der heiligen Aufgabe, die heute dem österreichischen Volke gestellt ist! Zusammenstehen gegen Hitler, zusammenstehen, um Hitlers Soldateska aus Österreich wieder hinauszujagen! […] Mögen auch am 11. März die Hitlerschen Kanonen triumphiert haben. Am 11. März hat der letzte Befreiungskampf des österreichischen Volks begonnen, und er wird enden mit der Abschüttelung der Diktatur der Bajonette Hitlers.“

Zeitung der Arbeit

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