Zum 1. Mai 2022: Gegen Krieg und Krise! Sozialismus statt Barbarei!

Maiaufruf der Partei der Arbeit Österreichs (PdA), 30. April 2022

Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der Arbeiterklasse. Die Partei der Arbeit Österreichs ruft für diesen Tag zu Kundgebungen in Wien, Linz und Innsbruck auf. Unser Motto lautet: Gegen Krieg und Krise! Sozialismus statt Barbarei!

Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus hat wieder seine Friedensunfähigkeit bewiesen: Zwischen Russland und der Ukraine tobt ein Krieg im Interesse der Herrschenden, für den die Arbeiterklasse beider Nationen bezahlen soll – und viele davon mit ihrem Leben. Gleichzeitig wird in den EU- und NATO-Staaten nicht an einer Friedenslösung gewirkt, sondern an einer Eskalation und Ausweitung des Krieges. Wir sagen Nein zum imperialistischen Krieg, Nein zur weiteren Kriegstreiberei, Nein zur Aufrüstung und Militarisierung. Die Arbeiter/innen und Völker sind einander nicht feindlich gesinnt, sondern es sind die Herrschenden des Kapitalismus, die nationalistische und rassistische Zwietracht säen, um die Menschen zu manipulieren und auf die Schlachtfelder zu schicken. Der wahre Feind der Arbeiterklasse und der Völker sind die eigenen Kapitalisten und Imperialisten: Gegen sie sind die Waffen zu kehren, sie müssen gestürzt werden, damit der Sozialismus als Welt des Friedens und der Völkerfreundschaft verwirklicht werden kann.

Gleichzeitig beschert uns der Kapitalismus eine verheerende soziale und ökonomische Krise. Die Teuerungsrate erreicht zuvor unbekannte Rekordwerte. Für viele Menschen sind Wohnen, Energie und selbst Lebensmittel kaum noch leistbar, die Löhne halten mit den Preissteigerungen schon lange nicht mehr mit. Die Herrschenden tun nichts dagegen und bemühen allerlei Ausreden, doch in Wahrheit ist die Krise eine gesetzmäßige Erscheinung des nicht funktionierenden kapitalistischen Systems. Teuerung, Arbeitslosigkeit und Armut sind die logische und gewollte Kehrseite der rücksichtslosen Profitmacherei des Kapitals, das hierbei von den Regierungen aller Coleurs unterstützt wird. Die Reichen werden selbst in der Krise noch reicher, während die arbeitenden Menschen und die Arbeitslosen vor massiven finanziellen und existenziellen Schwierigkeiten stehen. Es braucht den organisierten Widerstand gegen das Kapital und seine Regierungen. Es braucht die Überwindung des menschenfeindlichen Kapitalismus. Im Sozialismus sorgt eine planmäßige Produktion für die Befriedigung aller Bedürfnisse der Menschen.

Die Folgen des imperialistischen Krieges und die Verwerfungen der kapitalistischen Krise verdeutlichen, dass dieses unmenschliche System am Ende ist. Der Kapitalismus bringt einer reichen Minderheit obszönen Luxus, aber für die überwältigende Mehrheit lediglich Unsicherheit, Entrechtung, Entbehrung und Tod. Es ist an der Zeit, mit Kapitalismus und Imperialismus Schluss zu machen und den Klassenkampf für die sozialistische Revolution zu verstärken. Nur der Sozialismus wird eine Gesellschaft ohne Krieg und Krisen, ohne Ausbeutung und Unterdrückung ermöglichen.

  • Gegen Krieg und Krise!
  • Sozialismus statt Barbarei!
  • Hoch der 1. Mai!
BildquellePdA

Zeitung der Arbeit

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