Stellungnahme des Parteivorstandes der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) angesichts der jüngsten US-Aggressionen gegen Kuba, Wien, 5. Februar 2026
Nur wenige Wochen nach dem 67. Jubiläum der siegreichen Kubanischen Revolution wird die Existenz der sozialistischen Republik ernsthaft bedroht. Im Zuge der Neuordnung der Welt durch die imperialistische Hegemonialmacht USA hat die Trump-Administration die Durchsetzung der Konterrevolution auf Kuba sowie dessen Unterordnung wieder explizit auf die Agenda gesetzt.
In Wirklichkeit war diese Zielsetzung nie ausgesetzt, egal welche Partei in Washington an der Macht war, egal wie der US-Präsident hieß. Seit 1959 versuchen die USA auf verbrecherische Weise, die revolutionäre Regierung der Volksmacht zu stürzen und wieder kapitalistische Produktions- Ausbeutungsverhältnisse einzusetzen, durch Terrorismus, Mordanschläge und Invasionen, durch Sabotage, Unterwanderung, Sanktionen und Blockadepolitik.
Doch das kubanische Volk leistet Widerstand. Es kennt den Unterschied zwischen sozialistischer Selbstbestimmung und imperialistischer Unterdrückung, denn trotz allen Widrigkeiten ist in Kuba eine bemerkenswerte sozialistische Aufbauarbeit gelungen, die die Kraft des kubanischen Volkes, die Fähigkeiten der Regierung der revolutionären Volksmacht und die Richtigkeit des Marxismus-Leninismus unterstreicht. Unter den Bedingungen imperialistischer Interventionen, der völkerrechtswidrigen US-Blockade und trotz des Wegfalls der sowjetischen und osteuropäischen Kooperation hat es die Republik Kuba geschafft, sich allen Schwierigkeiten zu stellen und Probleme zu meistern. Die Kubanische Revolution war, ist und bleibt ein Vorbild und eine Ermutigung für die Völker der Welt sowie für die kommunistischen und Arbeiterparteien.
Insofern ist Kuba nicht einfach ein weiterer Fall eines Landes, in dem die Regierung den USA missfällt und daher Interventionen und Militäroperationen zu einem Regierungswechsel führen sollen. Es geht um mehr, nämlich um die Zerstörung des Sozialismus als reale staatspolitische, ökonomische und soziale Systemalternative – um den Abschluss der Konterrevolutionen von 1989/90. Die Angriffe und Aggressionen gegen Kuba sind daher zugleich Angriffe auf die globale Arbeiterklasse und die kommunistische Weltbewegung. Die Floridastraße ist gegenwärtig die zentrale Frontlinie im Klassenkampf zwischen dem Kapital und den Werktätigen, zwischen Kapitalismus und Sozialismus.
Für die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) als marxistisch-leninistischer Partei der österreichischen Arbeiterklasse geht es daher um mehr als nur rhetorische Solidarität mit einem bedrohten Volk. Es geht in aller Tiefe und Breite um den gemeinsamen, internationalistischen Kampf gegen den Klassenfeind, dessen Speerspitze gegenüber Kuba der US-Imperialismus ist, doch wenden wir uns ebenso gegen jede andere imperialistische Einmischung, etwa durch die Europäische Union. Es braucht die bedingungslose Verteidigung der Kubanischen Revolution.
Die PdA bekräftigt abermals ihre unerschütterliche internationalistische, geschwisterliche und proletarische Verbundenheit mit Kuba in der Verteidigung der Selbstbestimmung und des Sozialismus, im Kampf gegen die US-Blockade sowie gegen die gegenwärtigen Aggressionen. Wir unterstützen die Regierung der revolutionären Volksmacht sowie die Kommunistische Partei Kubas, die wir mit Stolz als eine unserer wichtigsten Schwesterparteien betrachten. Wir stehen in einer Front des internationalen revolutionären Klassenkampfes gegen Kapitalismus und Imperialismus, für die Befreiung der Menschheit, die über den Weg des Sozialismus führt. Die Kubanische Revolution ist ein Meilenstein auf diesem Weg, die sozialistische Republik Kuba ist ein Vorposten der befreiten Menschheit. Er muss mit allen Mitteln und allen Kräften der internationalen Arbeiterklasse und der kommunistischen Weltbewegung verteidigt werden.
- Es lebe Kuba! Es lebe der Sozialismus!
- Nieder mit dem Imperialismus! Hände weg von Kuba!
- Für die Verteidigung der Kubanischen Revolution!



















